Soli-Botschaften

Wir freuen uns über Solidaritätsbekundungen von Betriebsratskörperschaften, Organisationen oder Einzelpersonen.

22 Gedanken zu „Soli-Botschaften

  1. Die work@flex erklärt sich solidarisch mit den prekär Beschäftigten im AKH. Es kann nach unserem Verständnis nicht sein, dass soziale Tätigkeiten, wie die Pflege kranker Menschen, durch unsoziale Beschäftigungsverhältnisse aufrecht erhalten werden, schon gar nicht bei einem öffentlichen Träger, der durch eine Sozialdemokratische und Grüne Regierung getragen wird.

    Wir fordern daher die Stadt Wien auf, umgehend die betroffenen Kollegen und Kolleginnen als Bedienstete der Stadt Wien einzustellen. Bei bereits seit mehreren Jahren bestehenden prekären Verträgen kann keinesfalls von abzudeckenden personellen Engpässen gesprochen werden.

    Der Bundesausschuss der work@flex der GPA-djp

  2. An die Initiative Übernahme,

    leider gibt es in der öffentlichen Verwaltung einige arbeitsrechtlich bedenkliche Zustände, die die betroffenen Mitarbeiter*innen in prekäre Arbeits- und Lebensverhältnisse drängen. Wir, die Wiener Abfallberater*innen, haben zum Beispiel Jahrelang mittels nicht rechtskonformen Werkverträgen für die Stadt Wien gearbeitet, nun sehen wir unsere ehemaligen Arbeitergeber*innen vor Gericht wieder. Bei euch sind rund 1000 Menschen betroffen, wobei nicht nachvollziehbar ist, warum diese unter anderen Bedingungen als die Kolleg*innen mit fixen Verträgen arbeiten und einer unsicheren beruflichen Zukunft entgegenblicken sollen.

    Es erfordert viel Mut, Energie und Engagement, den Weg des Einstehens für die eigenen Rechte zu gehen. Wir wünschen euch viel Durchhaltevermögen.

    Wir fordern alle Entscheidungsträger*innen dazu auf, die Forderungen der Initiative Übernahme zu erfüllen. Für eine lebenswerte Stadt Wien – gegen prekäre Arbeitsverhältnisse!

    Die Initiative Abfallberatung

  3. Liebe Kolleg_innen der AGO im AKH!

    Im Namen der pädagogischen Mitarbeiter_innen im Kinder-, Jugend- und Theaterzentrum Aichholzgasse möchte ich euch unsere volle Solidarität aussprechen! Gegen Auslagerungen, Fremdvergabe und Leiharbeit im Bereich der Gemeinde Wien. Kein Kaputtsparen des Sozial- und Gesundheitsbereichs! Alle AGO-Kolleg_innen, die das wollen, sollen von der Gemeinde Wien übernommen werden!

    Solidarische Grüße,
    Stefan Kalnoky, Betriebsrat VZA-Verein Zentrum Aichholzgasse

  4. Liebe AKH-Kolleg_innen !

    Der Betriebsrat für das allgemeine Universitätspersonal der MedUni Wien unterstützt eure Initiative nach Übernahme in ein Dienstverhätnis der Gemeinde Wien. Fehler des Managements dürfen nicht auf Kosten der ca 1000 Kolleg_innen ausgetragen werden.
    Wir wünschen euch und euren Kolleg_innen alles Gute und viel Erfolg!

    Betriebsrat des allgemeinen Personals der MedUni Wien

  5. Liebe KollegInnen der AGO!

    Der Umgang mit den ausgegliederten AKH-Beschäftigten und ihren Rechten reiht sich ein in das dunkle Kapitel der Gemeinde Wien, das sie seit Jahren für die ArbeitnehmerInnen im Gesundheits- und Sozialbereich aufgeschlagen hat. Einerseits wird öffentlichkeitswirksam bei der Volksbefragung das Nein zur Privatisierung öffentlichen Eigentums eingeholt, andererseits wird im Hintergrund genau die gegenteilige Politik betrieben. Doch zu kommunalen Betrieben in öffentlicher Hand gehören nicht nur die Gebäudehülsen, sondern auch die Beschäftigten, die darin arbeiten!

    Auch die über 800 FreizeitpädagogInnen in Wien sind überlassene ArbeitnehmerInnen, wir wissen wie es ist als „Diener zweier Herren“ und mit schlechteren Entgelts- und Arbeitsbedingungen tätig sein zu müssen. Wir müssen gemeinsam dieser Prekarisierung des Gesundheits- und Sozialbereichs in Wien entgegentreten. Eurem Arbeitskampf meine volle Solidarität!

    DSA Selma Schacht
    Betriebsratsvorsitzende Wiener Kinder- und Jugendbetreuung

  6. Erklärung des AGO-ArbeiterInnenbetriebsrats

    Die Situation in unserem Betrieb mit dem großen Auftrag im Wiener AKH ist eine angespannte. Hunderte Kolleginnen und Kollegen zittern um ihren Job und ihre Zukunft. Seit Jahren werden die Arbeiterinnen und Arbeiter der Firma AGO über ihre Zukunft im Unklaren gelassen. Ein Gerücht jagt das nächste und Unsicherheit ist seit Jahren fixer Bestandteil des Lebens von vielen Kolleginnen und Kollegen.
    Wir arbeiten Seite an Seite mit Gemeindebediensteten im AKH. Wir leisten täglich gute Arbeit zur Zufriedenheit von Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen, zur Zufriedenheit von Vorgesetzten und zur Zufriedenheit von Ärztinnen und Ärzten. Wir arbeiten hier aber auch in großer Sorge und Ungewissheit um unsere Zukunft.
    Es kann nicht sein, dass wir Arbeiterinnen und Arbeiter für mögliche Verfehlungen in den Führungsebenen büßen müssen. Wir sind mit vielen Kolleginnen und Kollegen zusammen das Rückgrat des AKH. Wir wollen, dass es klar ist, was wir hier Tag für Tag leisten. Wir wollen, dass unsere Arbeit respektiert wird. Und wir wollen unsere Jobs behalten und weiterhin hier arbeiten.
    Der ArbeiterInnenbetriebsrat der Firma AGO erklärt sich solidarisch mit der „Initiative Übernahme“ und wird alles, was im Bereich seiner Möglichkeiten liegt, unternehmen, um unsere Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen.
    Unsere Auffassung ist, dass alle Kolleginnen und Kollegen ihre Arbeitsplätze ohne Verschlechterung zu behalten haben.

    Beschlossen vom ArbeiterInnenbetriebsrat der Firma AGO am 31.5.2013

  7. Insourcing statt Outsourcing im Wiener Krankenanstaltenverbund!
    Solidarität mit den Beschäftigten der AGO!

    Die Kommunistische Gewerkschaftsinitiative International (KOMintern) erklärt ihre uneingeschränkte Solidarität mit den Beschäftigten der AGO im Wiener AKH und ihrem Kampf für bessere Arbeitsbedingungen und Anstellung bei der Gemeinde Wien/KAV.

    KOMintern hat schon in der letzten Vollversammlung der Wiener Arbeiterkammer gefordert, dass alle Outsoucingpläne sofort zu stoppen, dass bestehende Vergaben an Dritte sind nicht mehr zu verlängern sind und dass die Beschäftigten der Fremdfirmen übernommen werden müssen, damit in Zukunft wieder alle Tätigkeiten im Rahmen des Wiener Krankenanstaltenverbundes und somit wieder von Vertragsbediensteten der Gemeinde Wien vorzunehmen sind.

    Denn:
    * Outsourcing führt immer zu niedrigeren Löhnen und einer schlechteren arbeitsrechtlichen Stellung.
    * KAV-interne Karrieren sind für Beschäftigte von Fremdfirmen nicht möglich. Vorhandene persönliche Entwicklungspotentiale können daher nicht ausgeschöpft werden, was besonders für MigrantInnen eine Katastrophe ist.
    * Die derzeitige Situation führt zu unnötigem Stress bei allen Beschäftigtengruppen. Dies erhöht die Gefahr von vermeidbaren Fehlleistungen. Dies darf weder den Beschäftigten noch der Bevölkerung zugemutet werden.
    * Gute Zusammenarbeit unterschiedlichster Berufsgruppen ist eine Grundvoraussetzung für das Funktionieren des Spitalsbetriebes. Ein schlechtes Arbeitsklima und Zukunftsängste bei den Beschäftigten gefährden dies.
    * Qualitativ hochwertige Versorgung der Bevölkerung und gute Löhne und Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten sind kein Widerspruch!

    Der Vorstand der Kommunistischen Gewerkschaftsinitiative International
    http://www.komintern.at

  8. wünsche allen Mitarbeitern der fa ago das sie ihren Arbeitsplatz behalten können ich selbst war über acht jahre als abteilungshilfe angestellt voriges jahr wurde ich gekündigt alle auf meiner Station waren immer super zufrieden mit mir habe zwei jahre gegen mein burn out gekämpft dann gings nicht mehr musste ein paar mal von der arbeit nachhause gehen und mich krank melden bald kam die Kündigung ohne ein Gespräch mein zustand hatt sich natürlich nicht verpessert als ich erfahren habe das der vertrag mit vorraussichtlich ende 2013 ausläüft habe daraufhin direkt beim akh beworben nach einiger zeit habe ich nachgefragt wie es den aussieht ich solle noch etwas geduld haben wurde mir gesagt bis ich erfahren habe das ich keine Aussicht habe direkt beim akh angestellt zu werden weil der vertrag mit der fa ago ja noch besteht wünsche allen ehemaligen kollegen von herzen alles gute für die Zukunft und halte die Daumen das alles gut wird und endlich faire Bedienungen herrschen nochmal alles GUTE !!!! wollte noch sagen habe damals ein paar mal im Büro der ago angerufen und gefragt wie es wirklich aussieht ich wurde immer nur gefragt wo ich den Unsinn mit der vertragsauflösung her habe ?

  9. Liebe Kolleginnen und Kollegen des AGO-Leasingpersonals am Wiener AKH!

    Der Betriebsrat und Vertrauenspersonenausschuss der AKh Linz GmbH erklärt sich mit Eurem Arbeitskampf voll solidarisch. Es ist untragbar, dass Ihr einer derart unsicheren Situation ausgesetzt seid. Wir lehnen es zudem generell ab, eine so hohe Zahl an Leasingpersonal im Krankenhaus zu beschäftigen. Die Leasing-Praxis bringt neben einer Schlechterstellung der betroffenen Kolleginnen und Kollegen eine gravierende Spaltung der Belegschaft mit sich. Dies schwächt uns gerade in Zeiten der Krise nachhaltig. Daher schließen wir uns Eurer Forderung nach einer Übernahme ins AKh-Stammpersonal vorbehaltlos an! Euer Kampf geht uns alle an! Euer Kampf ist unser Kampf!

    Betriebsrat der AKh Linz GmbH
    Branko Novaković
    Betriebsratsvorsitzender

  10. Die Interessengemeinschaft work@social in der GPA-djp solidarisiert sich mit den ausgegliederten Beschäftigten im Wiener AKH und unterstützt die Forderungen nach Übernahme aller AGO-Beschäftigten in eine Dienstverhältnis der Gemeinde Wien, für sichere Arbeitsplätze und faire Arbeitsbedingungen für alle! Die im Sozial- und Gesundheitsbereich grassierende Umgehung von Dienst- und Arbeitsrechten durch Einsparungen, Fremdvergabe, Leiharbeit und Privatisierungen muss gestoppt und rückgängig gemacht werden!

    Wir rufen als GewerkschafterInnen und als Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialbereich alle dazu auf, auch die „Initiative Übernahme“ zu unterstützen.

    Bundesausschuss der IG work@social in der GPA-djp
    und
    Wiener Regionalausschuss der IG work@social in der GPA-djp

  11. Der Betriebsrat und die gewerkschaftliche Betriebsgruppe der Sucht und Drogenkoordination Wien gem. GmbH solidarisieren sich mit den ausgegliederten Beschäftigten im Wiener AKH und unterstützen die Forderungen nach Übernahme aller AGO-Beschäftigten in eine Dienstverhältnis mit der Gemeinde Wien! Die im Sozial- und Gesundheitsbereich grassierende Umgehung von Dienst- und Arbeitsrechten durch Einsparungen, Fremdvergabe, Leiharbeit, Ausgliederungen und Privatisierungen muss gestoppt und rückgängig gemacht werden! Wir rufen alle aktiven BetriebsrätInnen, GewerkschafterInnen und Gewerkschaftsmitglieder dazu auf, die „Initiative Übernahme“ zu unterstützen.

    http://www.belegschaftsvertretung.net/

  12. Liebe Kollegen und Kolleginnen

    In einem so reichen Land wie Österreich kann Outsourcing im Gesundheitsbereich nie und nimmer eine kluge Lösung sein.

    Wer sich in Sonntagsreden gegen eine „Zwei-Klassen-Medizin“ ausspricht, der/die muss dafür eintreten, dass alle Tätigkeiten im Rahmen des Wiener Krankenanstaltenverbundes ausgeführt werden, weil andernfalls Lohndumping die Folge sein wird.

    Euer Kampf für bessere Arbeitsbedingungen und für die Anstellung bei der Gemeinde Wien hat daher unsere vollste Unterstützung!

    Didi Zach
    Landessprecher der KPÖ-Wien

  13. Liebe KollegInnen!

    Leider können wir aufgrund unserer eigenen Probleme nicht an eurer heutigen
    Protestkundgebung teilnehmen. Desto mehr sind wir in unseren Gedanken bei euch!
    Letztendlich haben wir alle gemeinsam mit dem selben Problem zu tun: der
    gesteigerten Profitgier auf Kosten der ArbeitnehmerInnen.
    Im Namen des Angestelltenbetriebsrates der Siemens AG Österreich unterstützen
    wir euren Kampf für gleiche Arbeitsbedingungen und faire Dienstverhältnisse für
    alle!

    Mit solidarischen Grüßen
    *Wolfgang Springer*

  14. Liebe Kolleginnen und Kollegen von der Initiative „Übernahme statt Fremdvergabe“,

    der Betriebsrat von Siemens CVC solidarisiert sich mit Euch und unterstützt Eure Forderungen nach Übernahmen, sicheren Arbeitsplätzen und Gleichstellung mit den
    Gemeindebediensteten von ganzem Herzen!

    Aus eigener Erfahrung als Beschäftiger-Betriebsrat hunderter überlassener
    KollegInnen haben wir erlebt, wie unsere überlassenen KollegInnen jedes Quartal
    um die Verlängerung ihres Überlassungsvertrages zitterten; wie sie bei
    Auftragsmangel oder Abbau von Stammpersonal postwendend und als erste ohne
    Sozialplan abgebaut wurden; und wie sie ständig Verluste bei Lohn und Prämien
    gegenüber der Stammbelegschaft hinnehmen mussten.

    Wir wünschen Euch bei all‘ Euren Aktionen in großem Maße die Solidarität der
    ArbeitnehmerInnen in Österreich.

    Für den Betriebsrat Siemens Convergence Creators
    Dr. Michael Müller

  15. Attac solidarisch mit Arbeitskampf der prekär beschäftigten Reinigungskräfte im AKH Wien

    Attac Österreich erklärt sich solidarisch mit dem Arbeitskampf der prekär beschäftigten Reinigungskräfte im AKH Wien, und unterstützt die Petition der „Initiative Übernahme“ (https://initiativeuebernahme.wordpress.com/). Die Umstellung von LeiharbeiterInnen auf Fremdvergabe kann nicht akzeptiert werden. Outsourcing führt immer zu niedrigeren Löhnen und einer schlechteren arbeitsrechtlichen Stellung und zu einer untragbaren Situation der Unsicherheit bei den Beschäftigten. Gerade im Sozialbereich ist eine öffentliche Finanzierung und die Absicherung fairer Arbeitsverhältnisse unabdingbar! Eine Auslagerung von solch wichtigen Aufgaben kann nicht hingenommen werden.

    Wir fordern die Stadt Wien auf, die betroffenen ArbeiterInnen der AGO umgehend in ein Dienstverhältnis zur Gemeinde Wien im AKH/KAV zu übernehmen und gerecht für ihre Arbeit zu entlohnen. Für eine lebenswerte und soziale Stadt Wien – ohne prekäre Beschäftigung, für sichere Arbeitsplätze!

    Solidarische Grüße,
    Attac Österreich

  16. Liebe KollegInnen des AGO-Betriebsrats! Liebe AGO-Beschäftigte!

    Wir Unabhängige GewerkschafterInnen im ÖGB erklären uns solidarisch mit eurem Arbeitskampf für faire, gleiche Arbeitsbedingungen ALLER Beschäftigter im Bereich des AKH. Wir unterstützen daher auch die Petition „Initiative Übernahme“. Outsourcing, Ausgliederungen, Fremdvergaben haben vor allem zwei Ziele – Löhne zu drücken und vielfach stärkere ArbeitnehmerInnenrechte des „Stammpersonals“ zu umgehen. Diese „Flucht“ aus stabilen Beschäftigungs- und Einkommensverhältnissen ist allerdings schlichtweg inakzeptabel – gerade im öffentlichen und kommunalen Dienst! Gleiche Arbeit muss zu gleichen Bedingungen stattfinden. Wir dürfen, wir können uns keine „Mehrklassen“-Gesellschaft bei den ArbeitnehmerInnen leisten. Die öffentliche Hand hat endlich die entsprechenden Mittel zur Verfügung zu stellen, um derartige Arbeitsbedingungen sicher zu stellen. Und das Geld dafür wäre da: bei den Vermögenden, den SpitzendverdienerInnen, bei den Stiftern, bei all jenen, die Einkommen aus Kapital und Besitz beziehen.

    Wir fordern die Gemeinde Wien und den KAV auf, entsprechend Verantwortung zu übernehmen – und zwar für ALLE Beschäftigten in ihrem Wirkungsbereich. Jene, die bisher „LeiharbeiterInnen“ waren, in ein Dienstverhältnis der Gemeinde Wien im KAV zu übernehmen und den Weg der „Spaltung“ der Beschäftigten endlich zu beeinden. Die Einkommen jener, die Tag für Tag sozialen Mehrwert und gesellschaftlichen Wohlstand schaffen, deutlich aufzuwerten. Damit Wien anders bleibt. Damit die Gemeinde Wien endlich anders wird – sozial gerechter und fairer zu ihren Beschäftigten!

    Solidarisch Grüße

    Markus Koza für die Unabhängigen GewerkschafterInnen im ÖGB

  17. Liebe AGO-KollegInnen im AKH, liebe KollegInnen des AGO-Betriebsrates!

    Wir erklären uns mit all Eueren Forderungen solidarisch und unterstützen Euren Kampf für angemessene Arbeitsbedingungen und eine Übernahme durch das AKH!

    Gerade im Gesundheits- und Sozialbereich greift eine verstärkte Ausbeutung von Beschäftigten um sich. Immer mehr Arbeit für immer weniger Geld geht auf die Gesundheit vieler KollegInnen.
    Die Zunahme an schlecht bezahlten und prekären Arbeitsverhältnissen schadet aber nicht nur den direkt betroffenen KollegInnen, sondern bedroht mittelfristig auch alle bestehenden Arbeitsverhältnisse.

    Eure Initiative zeigt, dass sich ArbeitnehmerInnen Angriffen auf Arbeitsverhältnisse und Arbeitsbedingungen nicht kampflos ergeben müssen! Breite Solidarität und Unterstützung Eurer Initiative durch die Gewerkschaften und Belegschaften anderer Betriebe ist daher besonders wichtig!

    Wir fordern die Stadt Wien dazu auf, den Forderungen der Initiative Übernahme unverzüglich nachzukommen! Es wäre ihre Aufgabe für gute und angemessene Arbeitsbedingungen, zumindest (!) im Einflussbereich der Gemeinde Wien, zu sorgen! Die Umsetzung der Forderungen wäre ein erster Schritt in diese Richtung.

    Wir wünschen Euch weiterhin viel Kraft und Erfolg!

    Mit solidarischen Grüßen,
    Der Betriebsrat der Wohnservice Wien GesmbH

  18. Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

    wir unterstützen Euren Kampf gegen prekäre Arbeitsverhältnisse und Kündigungen.
    Wir erklären uns mit Eurer Forderung nach Übernahme durch das AKH solidarisch.

    Die Sparmaßnahmen, die immer wieder als Erstes bei Gesundheit, Sozialem und Bildung ansetzen gefährden nicht nur Eure Lebenssituation, sondern haben auch negative Auswirkungen auf die PatientInnen. Außerdem dienen solche „Experimente“ als Test für weitere Verschlechterungen in vielen anderen Bereichen.
    Deswegen ist Euer Kampf auch wichtig für die Zukunft und sollte von allen Gewerkschaften und weiteren Belegschaften und BetriebsrätInnen unterstützt werden.

    Eure Initiative zeigt, dass es ncht nur notwendig, sondern auch machbar ist, sich gegen Angriffe auf die Arbeitssituation, Kündigungen, etc. zu wehren, und wird hoffentlich als Beispiel für weitere Angriffe dienen.

    Wir unterstützen Eure Forderungen und wünschen Euch viel Kraft und Erfolg in Eurem Arbeitskampf.
    Liste „aktiv sein!“ im Betriebsrat von Jugend am Werk – Berufsausbildung für Jugendliche GmbH

  19. Ich sehe es mit befremden, wie in einem derart Sensiblen Bereich, der Öffentlichen Daseinsfürsorge und Gesundheitswesen, mit den Bediensteten im Gesundheitsbereich umgegangen wird. Nicht nur das Lohneinbußen durch Schuldenbremse und Fiskalpakt das Leben der Betroffenen (Personal sowie Patienen/Innen) erschweren. Es wird versucht, durch beliebiges Verschieben von öffentlichen Personal in schlechtere Lohnverhältnisse, den Interessen einer Neoliberalen Lebensfeindlichen Politik den Weg frei zu machen. Wehrt den Mechanismen und Auswirkungen dieser EU-Politik an allen Orten, an der sie wirksam wird, so wie jetzt bei Euch im Wiener AKH. Den treffen wird diese Unsolidarische Vorgangweise mit Lohnabhängigen im Laufe der Zeit ALLE Lohnabhängigen, direkt oder indirekt. Leider wurden die kritischen Stimmen zur Fiskalpolitik nicht öffentlichkeitswirksam, versuchen wir jetzt, dieses Unsoziale Vorgehen zu verhindern.
    Ich Solidarisiere mich mit allen Euren Forderungen vollinhaltlich und fordere die Verantwortlichen auf, endlich Verantwortung zu übernehmen und die destruktive Sparpolitik auf dem Rücken der Bediensteten im öffentlichen Sozialbereich, im Speziellen im Gesundheitsbereich, zu beenden.

    Rudolf Schober
    SPÖ-Gemeinderat

  20. Wie einfach ist es auf den Plakaten und in verschiedenen Fernsehrunden plakative Sätze in die Bevölkerung zu bringen und dann 5 Jahren das Interesse an Ihnen wieder zu verlieren!

    Die Elite gibt den Rahmen für ihre Wirtschaft vor, versucht möglichst steuergünstig und gewinnorientiert zu agieren. Bei vielen Arbeitnehmer/innen wird versucht diesen durch einen preisgünstigeren zu ersetzen, in den scheinbaren Wissen das der Arbeitsplatz für seinen Lebensunterhalt dient. Damit werden Menschen mit immer niedrigeren Lohnzahlungen gegeneinander ausgespielt, mit dem Wissen das jeder einzelne von ihnen auf guten Lohn angewiesen ist.

    Es stellt sich einem immer wieder die gleiche Frage? Warum greift man zuerst auf den Bereich der Kollegen/innen zu, deren Stimme oft viel zu leise ist und in der breiten Öffentlichkeit nicht gehört wird?

    Jetzt hat sich aber ein neues Tor geöffnet und der Gesundheitsbereich erlebt nun durch die rigorose Sparpolitik einer Schuldenbremse und Fiskalpaketes massive Eingriffe, die zu Lasten der Kollegen/innen aber auch der Pflegebedürftigen gehen.

    Alle arbeiten im selben Gesundheitssystem und doch trennt sie in Zukunft sehr vieles!

    Darum stelle ich mich als Betriebsrätin solidarisch hinter all eure Forderungen. In meiner Funktion fordere ich alle Verantwortlichen auf den Sparstift dort anzusetzen wo es konstruktiv ist und nicht auf dem Rücken der Bediensteten im öffentlichen Sozialbereich. Im speziellen im Gesundheitsbereich wo wir froh sind Menschen zu haben die viel zu oft über ihre eigenen menschlichen Grenzen gehen und einen wertvollen Beitrag in unserer Gesellschaft leisten. Es muss endlich Steuergerechtigkeit in Form einer Wertschöpfungsabgabe geben, die das Solidaritätssysteme stützen, so geht es der Daseinsfürsorge und seine Bediensteten gut sowie der Wirtschaft, welche gesunde Arbeitnehmer/innen braucht!

    Margit Perneder
    Betriebsratsvorsitzende der Wirtschaftshilfe der Studierenden Oberösterreich

  21. Liebe KollegInnen,

    die Solidar-Werkstatt Österreich ist solidarisch mit Eurem Kampf für gleiche und faire Arbeitsbedingungen für alle im Wiener AKH. Das ist im Interesse der Arbeitenden und der PatientInnen. Denn eine gute Gesundheitsversorgung ist nicht zuletzt das Resultat guter Arbeitsbedingungen. Und die kosten auch etwas – und das ist auch gut so. Die Sparpolitik im AKH-Wien, die eure Arbeitsplätze und Löhne bedroht, zeigt auch einmal mehr, wie sehr die Ankündigungen von Bund und Ländern, die sog. „Gesundheitsreform“ werde „niemand spüren“, eine Lüge ist. Mit dieser „Gesundheitsreform“ sollen die Gesundheitsausgaben mit den Schwankungen des Bruttoinlandsprodukts „gedeckelt“ werden, um die Vorgaben des EU-Fiskalpaktes zu erfüllen. Bis 2020 sollen dadurch 11 Milliarden gegenüber den Bedarfsprognosen eingespart werden – auf Kosten der GesundheitsarbeiterInnen und der PatientInnen. Lassen wir uns das nicht gefallen!

    mit solidarischen Grüßen
    Vorstand der Solidar-Werkstatt Österreich

  22. Liebe AGO-Kolleg_innen, wir sind mit euren Forderungen natürlich solidarisch. Wir fordern die Gemeinde Wien und den KAV auf, endlich ALLE Beschäftigten ordentlich zu beschäftigen. Die Leiharbeiter_innen der Gemeinde Wien im KAV müssen übernommen werden! Soziale Verantwortung und Gerechtigkeit gilt es nicht nur in Sonntagreden einzufordern, sondern sie auch selbst praktisch zu leben. Wären die AGO-Kolleg_innen eine Bank wären sie längst gerettet, das ist eine Schande! Selbstverständlich unterstützen wir auch mögliche Aktionen.
    Mit solidarischen Grüssen,
    Karin Wilfingseder, Betriebsratsvorsitzende Verein StudentInnenkinder

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